Berufsorientierungsstufe - praxistag

Praxistagklasse

In jedem Schuljahr werden wechselnde Praxisklassen eingerichtet. Hierbei soll ein möglichst vielseitiges und abwechslungsreiches Angebot für die Schüler bereitgestellt werden. Zur Grundkonzeption des Praxistages gehört, dass jeder Schüler im Laufe seiner Schullaufbahn verschiedene Praxisbereiche durchläuft, um einen breit gefächerten Einblick in die Arbeitswelt zu erhalten. Seit Bestehen des Praxistages wurden folgende Arbeitsfelder angeboten:

·         Schülerfirma „Grüne Dienste“

·         Holz

·         Hauswirtschaft

·         Keramik

·         Textil

·         Metallverarbeitung: Fahrradwerkstatt

·         Papier

 

In den einzelnen Praxisgruppen setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit einem Arbeitsfeld auseinander. Außer der Vermittlung von bestimmten Techniken und der Erfahrung des Umgangs mit verschiedenen Materialien geht es darum, den Schülerinnen und Schülern Schlüsselqualifikationen zu vermitteln, wie sie auch im Berufsleben benötigt werden (Zuverlässigkeit, Ausdauer, Pünktlichkeit, genaues Arbeiten zum Einhalten von Qualitätsstandards etc.). Die in den Gruppen hergestellten Produkte sind für den Verkauf bestimmt (Frühjahrsmarkt, Weihnachtsmarkt u.a.). Auf diese Weise soll der Sinn des Produktionsprozesses realitätsnah vermittelt werden.



Praxisklasse „Grüne Dienste"

Die Jugendlichen der Praxisgruppe „Grünflächen“ pflegen einen Teil des Schulgeländes, vor allem den Schulhofbereich. Außerdem bewirtschaftet die Gruppe den Schulgarten. Zur Grünflächen- und Gartenpflege gehören Arbeiten wie Rasen mähen, Büsche schneiden, Unkraut jäten, den Sandsee von groben Teilen frei halten und den Sand immer wieder in die vorgesehene Mulde zurück rechen, den Holzhäcksel-Fallschutz um die Spielgeräte herum lockern und Lücken schließen und Pflasterflächen kehren. Für den Garten werden Pflanzen angezogen und gesetzt, die Beete bearbeitet, Beerensträucher gepflegt, Beeren und Gartenerträge geerntet, verarbeitet und verkauft.Die Jugendlichen der Praxisgruppe „Grünflächen“ pflegen einen Teil des Schulgeländes, vor allem den Schulhofbereich. Außerdem bewirtschaftet die Gruppe den Schulgarten. Zur Grünflächen- und Gartenpflege gehören Arbeiten wie Rasen mähen, Büsche schneiden, Unkraut jäten, den Sandsee von groben Teilen frei halten und den Sand immer wieder in die vorgesehene Mulde zurück rechen, den Holzhäcksel-Fallschutz um die Spielgeräte herum lockern und Lücken schließen und Pflasterflächen kehren. Für den Garten werden Pflanzen angezogen und gesetzt, die Beete bearbeitet, Beerensträucher gepflegt, Beeren und Gartenerträge geerntet, verarbeitet und verkauft.

Seit dem Schuljahr 2010-11 arbeitet die Grünflächengruppe als Schülerfirma „Grüne Dienste“ (Schulprojekt). Mit der Stadt Hanau, als Schulträger der Schule, konnte die Vereinbarung getroffen werden, dass die Schule für die Pflege des Außengeländes zuständig ist und dafür ein Entgelt bekommt. Ausgenommen sind Arbeiten, wie Baumpflege oder Tätigkeiten mit großem Maschineneinsatz. Von den Einnahmen werden wiederum Arbeitsgeräte, Pflanzen, Arbeitskleidung oder sogar eine Gartenhütte angeschafft und natürlich gönnt die Gruppe sich hin und wieder eine Verschnaufpause mit leckerem Döner oder bei einem Eis.

           

 

Praxisklasse „Hauswirtschaft"

Wir sind die Praxisklasse „Hauswirtschaft“. Unser Reich ist die Lehrküche der Friedrich-Fröbel-Schule. Jeden Donnerstag kochen wir für eine andere Gruppe der Berufsorientierungsstufe. Die Zutaten für die Gerichte kaufen wir selber ein.

Bei uns kommt nichts aus der Dose. Alle Zutaten werden frisch zubereitet. Die Rezepte versuchen wir stets zu verbessern, dass es unseren Kunden auch weiterhin so gut schmeckt. Alle Gerichte sind gesund und abwechslungsreich ausgewählt.

Auch das Aufräumen gehört zu unseren Aufgaben. Jeder Schüler und jede Schülerin, die mal bei uns in der Hauswirtschaftsgruppe gearbeitet hat, wird später jederzeit ein leckeres Essen zubereiten können. Wir lernen hier auch viel über Ernährung und die Wahl der richtigen Lebensmittel.

          

 

Praxisklasse „Metallverarbeitung :Fahrrdwerkstatt"

In der Praxisklasse „Metallverarbeitung: Fahrradwerkstatt“ geht es in erster Linie um die Wartung und Reparatur der schuleigenen Fahrräder, die für den Unterricht eingesetzt werden. Außerdem werden einfachere Aufträge für Fahrradreparaturen aus dem Kollegium angenommen. Zu den Kompetenzen, die die Schülerinnen und Schüler im Laufe des Schuljahres lernen, gehört unter anderem die fachgerechte Reinigung des Fahrrads, das Ölen der Kette und Radlager oder das Flicken von platten Reifen.

 

     

 

 Praxisklasse „Holz

In der Praxisklasse „Holz“ stellen die Schülerinnen und Schüler für bestimmte Anlässe (Weihnachtsmarkt, Frühlingsmarkt etc.) Produkte her, die für den Verkauf vorgesehen sind. Produziert wurden beispielsweise kleine Geduldsspiele, Kerzenständer oder Holzvasen. Die Schülerinnen und Schüler haben gelernt, mit bestimmten Werkzeugen umzugehen (Raspel, Feile, Sägen etc.) und verschiedene Maschinen zu bedienen (Standbohrmaschine, Brennpeter, Stichsäge). Außerdem wurden theoretische Gesichtspunkte zum Thema „Holz“ vermittelt und praktisch umgesetzt (Oberflächenbehandlung etc.).

              

 

Praxisklasse „Keramik"

Die Praxisklasse „Keramik“ besteht seit der Einführung des Praxistages und ist somit als fester Bestandteil der Konzeption zubetrachten. Schwerpunkt der Arbeit in der Gruppe ist der Umgang und die Verarbeitung von Ton sowie die sachgerechte Nutzung von Glasuren zur Gestaltung der Produkte.

In der Einführungsphase werden einfache Gegenstände wie z.B. Daumenschalen hergestellt, um sich mit den vielfältigen Werkzeugen und Materialien vertraut zu machen. Im weiteren Verlauf steht die Herstellung von kunstvoll gestalteten Gegenständen zu dekorativen Zwecken. Bisher wurden beispielsweise Kräuterschilder, Vogeltränken und Ohrenkneiferhörnchen für den Garten hergestellt. Zu Dekorationszwecken steht den Jahreszeiten entsprechend die Gestaltung von Osterhasen oder Weihnachtsmännern auf dem Plan.

Die Vermarktung der Produkte ist fester Bestandteil der Praxisklasse „Keramik“. Auf dem Wochenmarkt, dem Schulfest und zu anderen Gelegenheiten werden die hergestellten Artikel verkauft.

        

 

Praxisklasse „Textil“

In der der Praxisklasse „Textil“ lernen die Schülerinnen und Schüler durch die Herstellung verschiedener Produkte (Sofakissen, Stoffbeutel, Handytaschen, Eierwärmer, umfilzte Bleistifte,...) Arbeitsmaterialien (Garne, Stoffe, Wolle, Filzwolle,…), Arbeitstechniken (Zuschneiden, Nähen, Nass- und Trocken filzen, Häkeln, Sticken,...) und Arbeitsgeräte (Bügeleisen, elektrische Nähmaschine, Häkelnadel, Nähnadel, Stecknadeln, Stoffschere, Heißklebepistole,…) aus dem Bereich „Textil “ kennen und anwenden.

„Das Nadelfilzen und die Arbeit mit der Heißklebepistole finde ich am Besten.“ (Monti)

„Mir macht das Nähen mit Nadel und Faden Spaß. Bei der Herstellung von Eierwärmern habe ich den Schlingstich gelernt.“ (Ugur)

„Bei der Herstellung von Schlüsselanhängern, muss man aufpassen, dass man sich mit dem Hammer nicht auf den Finger klopft.“ (Ahmet)

„Textilarbeit macht viel Spaß, aber man muss Geduld haben und man braucht Fingerspitzengefühl, z.B. bei der Arbeit mit der Nähmaschine, wenn der Unterfaden klemmt.“ (Zohaib)

„Stifte (um-)filzen macht mir Spaß, da kriegt man nasse Finger.“ (Tim)

„Mir macht das Häkeln Spaß!“ (Mesut)

„Für das Filzen braucht man Ausdauer.“ (Duygu)

        

   

Praxisklasse „Papier“

In der Praxisklasse „Papier“ wurden Produkte hergestellt, die in erster Linie für den Verkauf bestimmt waren (z. B. Weihnachts- und Glückwunschkarten). Neben der Vermittlung von bestimmten Techniken (Papier schöpfen, Pappmaschee, Umgang mit Cutter etc.) geht es darum, die Schüler auf spezifische Strukturen vorzubereiten, die sie auch im Berufsleben vorfinden werden (Zuverlässigkeit, Fließbandarbeit, Einhalten von Qualitätsstandards etc.).

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s Haus beim diesjährigen Elterninformationsabend in der Friedrich-Fröbel-Schule