Mittelstufe Projekt

Das Schlossgespenst

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Eine Geschichte von Mira Lobe (Würzburg 2012. Ein Arena-Taschenbuch) 

gelesen und mit Zauberkreide gemalt im Frühjahr 2013 von Betül,

Justin, Sefa, Carlos, Baris und Habib im Lesekurs 33                                                    

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1.  Das Schlossgespenst wohnt ganz allein in dem großen Schloss.

 Das gefällt ihm nicht. Es fühlt sich sehr allein und ist traurig.

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2.  Es muss etwas dagegen tun. Es macht sich einen Knoten in den obersten Zipfel. 

 „Jetzt kann ich besser nachdenken. Wie finde ich einen Freund?“ denkt das kleine

 Gespenst. Es schreibt mit großer Schrift auf ein Schild:                                               

SCHLOSSBEWOHNER DRINGEND GESUCHT!  

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3. Da fährt ein Auto am Schloss vorbei. Es rattert und knattert. Wolken husten aus

dem Auspuff. Das Auto hält. Das Auto hat einen Namen. Es heißt Kükika.

Das ist die Abkürzung von Kübel, Kiste, Karre.

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4. Ein Mann steigt aus. Der Mann heißt Balduin. Eine Katze steigt aus.

Die Katze heißt Prinzessin.

Der Hund heißt Wuff. Balduin liest das Schild.

Die drei fühlen sich eingeladen und wollen in das Schloss ziehen.                           

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5. Balduin ist Maler. Er hat viele Farben und Pinsel dabei. Er hat auch eine Staffelei.

Er bringt alles in das Schloss. Die drei erkunden das Schloss und wollen es

verschönern.                                                                                                                         

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6. Balduin bemalt die Wände im Schloss. Das kleine Gespenst schaut zu. Dann nimmt

es sich auch einen Pinsel und beginnt zu malen. Es macht ihm viel Spaß.

Es will Balduin, Prinzessin und Wuff überraschen.

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7. Doch plötzlich fällt beim Malen ein Farbtopf um.

Das kleine Gespenst will den Farbtopf festhalten.

Doch: Patsch! Fällt der rote Topf ihm mitten auf den Kopf.                                              

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8. Das kleine Gespenst erschrickt.

Es schuat in den Spiegel: Von Kopf bis Fuß ist es blutrot.  „Uuuuuuuuuuuuuuuuu!"

schreit es und  "Ach, du Schreck, das geht niemals wieder weg!"                                  

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9. Traurig fliegt es hinauf in seine Hängematte. Die Farbe klebt "Uuuuuuuuuuuuuuuu"

  Und die Prinzessin und Wuff heulen mit

„Miauuuuuuuuuuuu!"

„Wauuuuuuuuuuuu!"

„Uuuuuuuuuuuuuu!"

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10. Balduin erwacht von dem Gejaule. Er springt aus dem Bett und sieht eine blutrote

Pfütze.  „Ach, du Schreck!"

Dann entdeckt er oben das kleine Gespenst. Es tropft und tropft.                                  

 

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11. Das kleine Gespenst erschrickt. Es schaut in den Spielgel: Von Kopf bis Fuß ist es

blutrot. Balduin erwacht von dem Gejaule.

Er springt aus dem Bett und sieht eine blutrote"Uuuuuuuuuuuuuuuuuu!" schreit es und

 „Ach, du Schreck, das geht niemals wieder weg"                              

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12. „Ich will wieder so werden, wie ich war!“ ruft das kleine Gespenst.

 „Weiß wie eine Blüte und bleich, wie ein Gespenst!“.

Balduin holt eine Wanne mit heißem Wasser und viel Seife. Erst nach dem dritten

Blubberbad wird es wieder weiß.

                                                                                     

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13. Balduin spannt das Lasso wie eine Wäscheleie.  „Jetzt musst du trocknen, Kollege!"

Das kleine Gespenst hängt an einer Klammer an der Wäscheleine.

Prinzessin und Wuff warten, bis das kleine Gespenst wieder trocken ist.                         

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14. Das kleine Gespenst ist fröhlich. Es fliegt ein paar Runden und gibt dann Balduin

einen Zipfelkuss auf die Nasenspitze.

Balduin lacht. Prinzessin und Wuff schnuppern und lauschen.                                            

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15. Im Schlosspark sind Geräusche zu hören.

 Viele Stimmen von Tieren: „Wir wollen auch so schöne Muster haben!“                          

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Und so fangen Balduin, Prinzessin, Wuff und das kleine Gespenst mit dem Malen an.

Die Tiere stellen sich in eine Reihe und bekommen schöne, bunte Muster.

 

ENDE

Lesekurs 3 (C. Fella, U. Martin)