Fortschreibung 2005

 

Friedrich  -  Fröbel  -  Schule

Schule für Praktisch Bildbare und körperbehinderte Praktisch Bildbare

Förderschule der Stadt Hanau

 

 

 

Medienkonzept

Erstellt im Schuljahr 2007-08

Einbindung des Medienkonzeptes der Friedrich-Fröbel-Schule Maintal  in das Schulprogramm der Schule

Zur Zeit der Erstellung des ersten Schulprogramms der Friedrich-Fröbel-Schule gab es zwar schon einen Computerraum und auch einzelne Computer in den Klassen, aber noch keine genaueren Vorstellungen, welchen Stellenwert die Arbeit an Computern für die Schülerinnen und Schüler haben könnte. Auch die weiteren elektronischen Medien wie Handys, MP3-Player, usw. waren noch nicht in dem Umfang verbreitet wie es bald der Fall sein sollte.Um für die Schule einen einheitlichen Umgang beim Einsatz elektronischer Medien zu gewährleisten und für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine didaktisch-methodische Grundlage zu schaffen, an der sich alle orientieren können, wurde im Schuljahr 2007-08 vorgeschlagen durch die Steuerungsgruppe in einer Gesamtkonferenz beschlossen, eine Arbeitsgruppe zum Thema „Medienkonzept“ einzurichten. Diese legte das vorliegende Konzept im Schuljahr 2008-09 den zuständigen Gremien zur Genehmigung vor. Es wurde dann von diesen bestätigt.

Somit ist das Medienkonzept der Friedrich-Fröbel-Schule in der vorliegenden Fassung Bestandteil des Schulprogramms.

Medienkonzept

1.      Leitbild

Das vorliegende Medienkonzept ist auf der Grundlage eines gemeinsam erarbeiteten Konzeptes für alle Förderschulen des MKK und der Stadt Hanau entstanden und wurde auf die Bedürfnisse unserer Schule angepasst.

Für uns stellt sich die Frage nach dem Sinn und Zweck eines Medienunterrichtes in einer Schule für Praktisch Bildbare nicht, da alle Schülerinnen und Schüler heute in einer Welt aufwachsen, die stark von Medien geprägt ist. Dabei spielen die elektronischen Medien eine immer größere Rolle. Dies spiegelt sich auch in diesem Konzept wieder. Jedoch wollen wir auf keinen Fall die traditionellen Medien aus dem Unterricht verdrängen, sondern sinnvoll ergänzen. Die reflektierte Nutzung und Gestaltung aller Medien wird für die Teilhabe am kulturellen und gesellschaftlichen Leben immer wichtiger. Der Erwerb von Medienkompetenz trägt somit zur Integration in den (Kommunikations-) Alltag der Schülerinnen und Schüler bei.

Die Beherrschung von Grundkenntnissen in der Mediennutzung wird darüber hinaus Voraussetzung sein, um in ein Arbeitsverhältnis zu treten. Dies gilt in zunehmendem Maße auch für Berufsfelder mit einfachen Helfertätigkeiten sowie die Arbeitstätigkeiten in einer Werkstatt für behinderte Menschen,  die von Schulabgängern unserer Schulform angestrebt werden können.

Der gesetzlich verankerte Bildungsauftrag gilt uneingeschränkt auch für die Schule für Praktisch Bildbare. Schülerinnen und Schüler dieser Schulform haben jedoch einen größeren Förderbedarf im sozialen, kommunikativen, körperlichen und/oder kognitiven Bereich und dadurch nicht die gleichen Zugangsmöglichkeiten zu neuen Medien wie Schülerinnen und Schüler anderer Schulformen. Die Aufgabe der Schule muss es daher sein, diesen mit besonderer Aufmerksamkeit entgegenzuwirken und sie im Sinne der Chancengleichheit zu kompensieren.

Dabei stellt nicht nur eine multimediale Vermittlung abstrakter Lerninhalte für unsere Schülerinnen und Schüler in ganz besonderem Maße eine Chance dar, sie kann auch durch weitere Hilfsmittel (spez. Tastaturen, Spracherkennungs- und Sprachausgabe-software,...) körperliche Handicaps und erhöhten Förderbedarf ausgleichen

 2.   Bestandsaufnahme

In den Jahren 2003 und 2004 hat der Schulträger unsere Schule mit einem individuellen IT-Paket (1 PC-Raum mit 8 Schüler- und 1 Lehrerrechner) ausgestattet. Darüber hinaus haben jedoch durch den persönlichen Einsatz einzelner Lehrer und Eltern und durch Spenden zahlreiche ausrangierte PCs an den verschiedensten Orten in der Schule Einzug gehalten, so dass der aktuelle Hard- und Softwarebestand unserer Schule zum Zeitpunkt der Erstellung des Konzeptes wie folgt aussah:

2.1    Hardware-Ausstattung, Räumlichkeiten / Standorte der Friedrich-Fröbel-Schule

2.2    Software-Ausstattung der Lehrerzimmer PCs

2.3      Software-Ausstattung der PC`s im PC Raum

2.4    Qualifikationsstand des Kollegiums

Im März/April 2008 wurde an unserer Schule die Medienkompetenz (in Bezug zur PC-Nutzung) des Kollegiums mit Hilfe einer Selbsteinschätzung festgestellt (bei 33 Fragen mussten sie sich fünf Kompetenzkriterien

1 = profihaft

2 = fortgeschritten

3 = eingestiegen

4 = kennen gelernt

5 = ohne Kenntnisse) zuordnen

Fragebogen  siehe Anlage

Zusammenfassung der Ergebnisse:

Kompetenzstufe 1 (Bedienung und einfache Textverarbeitung):                Mittelwert 2,4

Kompetenzstufe 2 (einfache. Administration und Multimediaaufgaben):    Mittelwert 3,3

Kompetenzstufe 3 (erweit. Administration und Multimediaaufgaben.):       Mittelwert 3,8

Auffällig sind in Stufe 1 die Frage nach rechtlichen Grundlagen (Mittelwert 3,6), die hohe Diskrepanz von Stufe 1 zu Stufe 2 und 3 sowie die schlechten Mittelwerte bei den beiden letzten Stufen, die weit unterdurchschnittlich sind.

Hier zeigt sich, dass im Kollegium auf allen Kompetenzstufen noch ein großer Fortbildungsbedarf besteht. Nur einige wenige Kolleginnen oder Kollegen sind auf allen Stufen kompetent.

Dies betrifft nicht nur den Umgang mit Lernsoftware, sondern auch Officesoftware, Fotobearbeitung und andere Anwendersoftware.

2.5    Bisheriger Einsatz des Computers im Unterricht

In den ersten Jahren der Computernutzung in unserer Schule gab es in einigen Klassen alte Computer, die von Lehrern oder anderen Personen der Schule geschenkt worden waren. Darauf waren einige ältere einfache Spielprogramme und das erste Lernprogramm für Förderschulen „Budenberg“, das noch heute in der neusten Version häufig benutzt wird.

Die Einrichtung eines ersten Computerraumes mit 8 Einzelarbeitsplätzen verlangte dann einen professionelleren Umgang mit der entsprechenden Software und erzeugte einen Fortbildungsbedarf für die Lehrer.

Inzwischen wird ein zweiter Computerraum eingerichtet, die Klassenräume sind vernetzt und haben Internetanschluss und die Software für alle wird im schuleigenen Server installiert werden. Aber auch an den einzelnen Schülerarbeitsplätzen kann spezielle Software für spezielle Bedürfnisse gespeichert werden.

Die Arbeit am Computer wird in Einzelarbeit, in Kleingruppen oder in Kursen angeboten

2.6      Internet

Die Friedrich-Fröbel-Schule verfügt über eine Internetpräsenz. Unter der Adresse www.friedrich-froebel-schule-maintal.de gibt es umfangreiche Informationen über die Friedrich-Fröbel-Schule, die fortlaufend aktualisiert werden.

3.   Pädagogisches Nutzungskonzept

Im Rahmen der im Leitbild formulierten Zielsetzung soll die Arbeit mit Medien entsprechend ihrer Bedeutung am zukünftigen Arbeitsplatz und in der Freizeit für unsere Schülerinnen und Schüler vom Schulbeginn bis zum Schulabschluss eine angemessene Rolle spielen.

Während ihrer Schulzeit sollen Schülerinnen und Schüler bereits in der Grundstufe unterrichtsbegleitend an elektronische Medien herangeführt werden. Insbesondere den Medienecken im Klassenraum kommt hier große Bedeutung zu.

Im Folgenden sollen die verschiedenen Schwerpunkte und Einsatzbereiche der elektronischen Medien für die gesamte Schule und für die einzelnen Schulstufen dargestellt werden. Dabei verlangt die Heterogenität unserer Schülerschaft auch stufenübergreifende Angebote.

In kleinen thematischen Einheiten sollen grundlegende Kenntnisse über die Nutzungsmöglichkeiten des PCs systematisch erarbeitet und die Anwendung gebräuchlicher Programme trainiert werden. Durch die Individualisierung des Unterrichts wird den Lernvoraussetzungen, Möglichkeiten und Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler Rechnung getragen, was sich wiederum sehr positiv auf die Motivation und Lern- und Anstrengungsbereitschaft auswirkt.

Die besonderen Vorteile des Computers liegen dabei auf der Hand:

Im Einzelnen werden die Schülerinnen und Schüler aller Stufen u.a. in folgenden Bereichen computergestützt gefördert:

Schriftspracherwerb und Lesen

Mathematische Grundlagen

Wahrnehmungsbereiche

Kommunikative Kompetenz

Kognition

3.1    Grundstufe

In der Grundstufe sollen die basalen Kenntnisse im Umgang mit dem PC in Einzelarbeit oder Kleingruppen eingeführt werden. Vorrangig sind zunächst die richtige Bedienung der Programme und die Orientierung mit Maus und Tastatur. Die weitere Förderung erfolgt mit altersentsprechenden Programmen.

3.2    Mittelstufe

In der Mittelstufe wird diese Arbeit entsprechend fortgeführt. Es erfolgt der Einsatz von Programmen zur Förderung der Wahrnehmung, Konzentration, Koordination, Feinmotorik, Sprache und Kommunikation. Auch die Anbahnung, Vermittlung bzw. Festigung der Kulturtechniken kann mit dem PC erfolgreich weitergeführt

Eine erste Nutzung des PCs als einfaches Recherche- und Texterstellungswerkzeug soll versucht werden.

3.3    Hauptstufe

In der Hauptstufe erfolgt der Einsatz der PCs in der Klasse an einem Rechner (Einzelarbeitsplatz) oder zu mehreren Schülern und Schülerinnen im Computerraum.

Auf den Rechnern im Klassenzimmer soll mit Lernprogrammen oder Spielen (Geschicklichkeitsspiele, Basketball, Motorradrennen, usw.) gearbeitet werden.

Es können Texte geschrieben oder Fotos aus dem Klassenleben und -schulleben betrachtet werden. Im PC- Raum erfolgt noch die erste Internetnutzung. 

3.4.  Werkstufe 

In der Werkstufe kann der PC im Bereich der Arbeitslehre u.a. zur Erstellung von Lebensläufen und Bewerbungsschreiben genutzt werden. Es sollen Grundkenntnissen im Bereich des Internet erworben werden, Arbeiten in Projekten unterstützt und die Mitarbeit bei der Pflege der schuleigenen Homepage erlernt werden. Auch die Gestaltung einer Schülerzeitung, Präsentation von Unterrichtsprodukten und –projekten, sowie die unterstützte Erstellung von Powerpointpräsentationen sind Unterrichtsinhalte der Werkstufe.

Daraus ergeben sich für den Unterricht drei wesentliche Einsatzbereiche:

4.   Erziehung zu einem verantwortungsvoller Umgang mit Medien

Der Faszination der elektronischen Medien kann sich niemand entziehen. Es ist erstaunlich, wie gut auch Schülerinnen und Schüler unserer Schule mit Computern, Handys und elektronischen Unterhaltungsmedien umgehen können. Sie verstehen die Bedienungen sehr schnell.

Der Umgang mit Medien birgt aber auch Gefahren in sich. Es muss daher Ziel des Unterrichts mit und am Computer und den anderen Medien sein, dies den Schülerinnen und Schülern begreiflich zu machen.

Computerspiele können süchtig machen, Gewaltspiele und pornografische Seiten können zu seelischer Verwahrlosung und unangemessenen Verhaltensweisen führen, Einkaufs- und Ersteigerungsseiten verführen zu unkontrollierten Geldausgaben, Chaträume bergen Gefahren, Handys, z.B. bei Klingeltönen, können zu nicht überschaubaren Vertragsabschlüssen führen.

Schülerinnen und Schüler müssen lernen, sich vor diesen Gefahren zu schützen und wissen, bei wem sie sich Hilfe holen können.

5.    Elektronische Alltagsmedien

Ein Medienkonzept für die Schule für Praktisch Bildbare darf sich nicht nur auf den Einsatz von Computern beschränken, sondern muss auch elektronische Alltagsmedien berücksichtigen. Denn im „sozialen Umfeld der Schülerinnen und Schüler sind heute bereits in großem Umfang technische Medien anzutreffen. Die Informations-, Kommunikations- und Unterhaltungsgepflogenheiten im außerschulischen Bereich sind ohne technische Medien (...) gar nicht mehr denkbar. Diesem Umstand muss auch die Schule Rechnung tragen“ (Schröder, S. 113).

Wir verstehen unter elektronischen Alltagsmedien Geräte, mit welchen die Schülerinnen und Schüler aller Stufen im Tagesverlauf natürlichen Umgang haben, welche der Kommunikation, der Informationsgewinnung oder der Unterhaltung dienen. Dabei ist der Trend zu berücksichtigen, dass vormals monofunktionale Geräte (Telefon, MP3-Player, Digitalkamera) zu multifunktionalen Geräten zusammengefasst werden. Dies stellt in der Vermittlung von Handlungskompetenz an Reduzierung und Entflechtung einen hohen Anspruch.  

Der Computereinsatz bzw. die Mikroprozessortechnik durchdringt bereits fast alle Lebensbereiche. Daraus lassen sich die Aufgabenbereiche für die Vorbereitung auf die Erwerbsarbeit und auf den Freizeitbereich bezüglich der Befähigung zur Bedienung genau definieren. Exemplarisch bedeutet das:

für die Erwerbsarbeit

- computergestützte Geräte und Maschinen

- Fahrkartenautomat

- Telefon und Handy

- Wecker

- Waschmaschine

- Trockner

- Selbstbedienungswaage

- Datenbanken (z.B. Arbeitsamt, Versandhaus) u.a.m.

für den Freizeitbereich

- Computerspiele

- MP3 Player

- DVD Player

- CD Player

- Kassettenrekorder

- Radio

- Videorecorder

- Fernseher

- digitale Informationsstände (z.B. auf Bahnhöfen, in Einkaufszentren)

Zu einigen Bereichen gibt es Kurse auf CD-Rom (Bsp. Handy-Kurs mit Polly und Fred). Zu anderen Bereichen (Bsp. Digitalkameras) werden Bedienungsanleitungen mit Hilfe eines Scanners und eines Bildbearbeitungsprogramms so verändert, dass sie für unsere Schülerinnen und Schüler verständlich sind.

6.   Der PC als Lerngegenstand und Arbeitsmittel

PC’s sind in der heutigen Schulwelt als Lerngegenstand und Arbeitsmittel auch in der Schule für Praktisch Bildbare selbstverständlich geworden und nicht mehr wegzudenken. Sie sind nicht nur für die klassischen Fächer der Kulturtechniken, wie Lesen, Schreiben und Rechnen, gezielt einsetzbar, sondern auch für alle anderen Unterrichtsinhalte, z.B. zum Recherchieren von Sachinhalte, für Fotobearbeitung, für das Festhalten von Arbeitsergebnissen und vieles mehr zu verwenden.

Es ist daher Aufgabe des Unterrichts am Computer, die Schülerinnen und Schülern systematisch in den Umgang mit ihnen einzuführen und Aufgabe des Lehrers, seinen Einsatz im Unterricht zu planen und zu verwenden.

6.1      Computerbedienung/Grundlagenwissen

 

Hier ist der PC Gegenstand der unterrichtlichen Bemühungen. Die Schülerinnen und Schüler sollen die Handhabung und in Ansätzen Funktion und Aufbau eines PCs kennen lernen.

Kompetenzbereich I

 

Kompetenzbereich II

Nutzung

Kompetenzbereich Textverarbeitung I

Kompetenzbereich Textverarbeitung II

Informationsgewinnung und Kommunikation

Kompetenzbereich Internet I

Kompetenzbereich Internet II

7.   Konkrete Ziele

7.1.        Ausstattungsbedarf

Um den zuvor beschriebenen Medienunterricht zu gewährleisten bzw. aufrecht zu erhalten, ist die Grundausstattung, räumlich sowie hard- und softwaretechnisch,  und die Vernetzung der Computer zwingend notwendig. Dies soll im Herbst 2008 erfolgen.

Der Support und die Wartung des schuleigenen Netzwerks durch externe Kräfte ist ebenfalls notwendig, damit sich Lehrkräfte auf den Unterricht konzentrieren können.

Ausstattungsfragen (Hard- und Software) sind mit dem Schulträger und dem Medienzentrum zu klären.

Ziel

Wer?

Macht was?

Bis wann?

Evaluation

Angemessene Ausstattung der Schule in allen erforderlichen Bereichen

Schulträger

Stellt Hardware zur Verfügung

Ende 2008/09

Schulintern mit dem Medienbeauftragten der jeweiligen Schule

Extern in IT-Dienst-versammlung

 

Fachberater der Stadt Hanau

Wartung und Beratung

Schulfachberater

Int. Absprachen mit Kollegen und SL über Standorte, Software, o.ä.

7.2.        Grundausstattungsbedarf der Friedrich-Fröbel-Schule

Zur Grundausstattung im Medienbereich der Schule sollen unabdingbar die im Folgenden beschriebene Hardware-Ausstattung, periphere andere elektronische Geräte sowie die entsprechenden Räumlichkeiten gehören.

Bei höherer Schülerzahl ist die Ausstattung entsprechend anzupassen.

Die Schule ist vernetzt, um die Einrichtung eines Intranets zu ermöglichen.

Klassenräume und alle PC-Arbeitsräume haben einen Internetzugang. Die Schule verfügt über einen eigenen Server.

Die Computerarbeitsplätze sind in Bezug auf Hard- und Software auf dem neusten technischen Standard zu halten, d.h. z.Zt. u.a. Flachbildschirme, Laserdrucker, ausreichende Speicherkapazitäten, Betriebssysteme und Software neueren Datums.

Der im Folgenden genannte Ausstattungsbedarf wird z.Zt. realisiert oder ist bereits vorhanden

Erforderliche Ausstattungsgegenstände:

Ausstattung Schüler-PC-Räume:

Ausstattung Klassenräume:

Weitere Ausstattung:

Software-Ausstattung

7.3      Behinderungsspezifische Ausstattung

Als Schule für Praktisch Bildbare und körperbehinderte Praktisch Bildbare haben wir auch einen speziellen Ausstattungsbedarf, wie z.B. Eingabehilfen, Großbildschirmen, Software, o.ä.

Daher sind für Schülerinnen und Schüler mit besonderem Bedarf im Bereich der Motorik, des Sehens und Hörens oder der Kognition entsprechende Vorkehrungen und Ausstattungsvoraussetzungen zu treffen, um ihnen einen barrierefreien Zugang zu den technischen und elektronischen Medien und im Umgang mit PC’s zu ermöglichen.

8.      Ausblick

Die Ausstattung mit den verschiedenen elektronischen Medien ist an unserer Schule in einem ständigen Fortschritt begriffen.

Ihr Einsatz im Unterricht kann noch optimiert werden.

Dafür sollen im Fortbildungsplan der Schule die entsprechenden Fortbildungen aufgenommen und angeboten werden.

Maintal, den 20.11.2008

AG Medien

Bernhard Ksoll, Meike Quast, Julia Schilling, Angelika Thannhäuser, Alf Titz

9.       Anhang

Fragebogen für Kollegium

(Lehrer, Erzieher und Assistenzpersonal)

 

„Selbsteinschätzung Medienkompetenz“

Fortbildungs-stufe

ohne Kenntnisse

kennengelernt

eingestiegen

fortgeschritten

profihaft

1.    Drucken

1

1

-

8

26

4

8.     Rechtliche Grundsätze im Umgang mit Neuen Medien (Copyright, Sicherheit im Internet...)

1

8

 

13

12

5

1

 

9.     Textverarbeitung: Einfache Formatierungen

1

1

5

11

19

3

10.  Textverarbeitung: Einfache Texteingabe (Leerzeichen, Absätze, Aufzählungen,...)

1

1

1

12

20

5

11.  Umgang mit Menüs

1

1

2

13

18

4

12.  Umgang mit der Tastatur

1

-

1

13

18

7

13.  Starten und Beenden von Programmen

1

1

-

7

21

10

14.  Starten und Beenden des PCs

1

1

2

5

20

11

15.  Umgang mit DVDs am PC

2

8

2

10

12

5

16.  Umgang mit Peripherie: Maus, Scanner, Beamer, Drucker,

2

3

11

11

13

1

17.  Bildbearbeitung: Bildformate und ihre Konvertierung

2

6

12

13

8

-

18.  Bildbearbeitung: Einfache Funktionen

2

6

15

9

7

2

19.  Tabellenkalkulation: Einfache Berechnungen

2

18

10

9

2

-

20.  Tabellenkalkulation: Funktionsweise

2

18

11

8

2

-

21.  Textverarbeitung: Exportieren von Textdokumenten

2

4

6

18

8

3

22.  Textverarbeitung: Gliederungen

2

3

9

15

11

1

23.  Textverarbeitung: Einfügen von Bildern

2

5

6

12

11

4

24.  Textverarbeitung: Formatierungsgrundsätze (keine Justierung von Text mit Tab oder Leerzeichen...)

2

4

14

19

1

1

25.  Textverarbeitung: Rechtschreibprüfung (auch Verwaltung)

2

5

7

15

10

2

26.  Textverarbeitung: Formulare ausfüllen

2

6

11

15

6

1

27.  Textverarbeitung: Tabellen

2

6

7

15

9

2

28.  Systemeinstellungen (Lautstärke, Bildschirmschoner)

2

8

6

11

7

7

29.  Verwalten von Dateien (Pfadangaben verstehen und auf der FestpIatte finden)

2

7

9

9

9

5

30.  Verwalten der Arbeitsoberfläche (Umgang mit Icons)

2

16

4

10

6

3

31.  Umgang mit Multimedia-Formaten (real Player, rnp3, avi, jpg2...)

3

19

7

7

5

1

32.  Audio: Bearbeiten von Audiodaten mit dem PC

3

24

2

7

3

3

33.  Audio: Aufnehmen von Audiodaten mit dem PC

3

25

2

8

2

2

34.  Tabellenkalkulation: Verknüpfungen

3

23

6

8

1

1

35.  Textverarbeitung: Makros

3

23

10

5

1

-

36.  Umgang mit einem Browser

3

16

8

6

8

1

37.  Mails verwalten, abruf en und senden

3

1

2

9

17

10

38.  Umgang mit dem Netzwerk

3

15

13

4

7

-

39.  Installieren und Deinstallieren von Programmen

3

10

8

10

6

5


Im konkreten Umgang der Schülerinnen und Schüler mit den unterschiedlichen elektronischen Angeboten zeigte sich sehr schnell, dass diese für die Schülerschaft einer Schule für Praktisch Bildbare durchaus geeignet waren und den Schülerinnen und Schülern Möglichkeiten boten, selbständiger und selbstbestimmter zu werden.