Konzept -  Unterstützte Kommunikation

 

 

Theorie und Grundlagen der Unterstützten Kommunikation

„Der Mensch ist ein auf vielen Ebenen kommunizierendes Wesen, das manchmal auch spricht.“

Ray L. Bird Whistell

 

 „UK ist ein Fachbereich, der in Theorie und Praxis nach Möglichkeiten sucht, Menschen, die auf Grund unterschiedlicher 

  Beeinträchtigungen nicht in der Lage sind, uneingeschränkt mit Lautsprache zu kommunizieren, alternative oder

  ergänzende Kommunikationsmodi anzubieten.“

Ruben: Sei relevant! 2004. S.15.

 

Unterstützte Kommunikation ist für verschiedene Schüler relevant, die sich laut Tetzchner / Martin in drei Gruppen von Personen einteilen lassen können.

 

Über 40% unserer Schüler lassen sich einer dieser Gruppen zuordnen (Stand 2007)

Auch die Schüler, die über gut verständliche Verbalsprache verfügen, können von UK profitieren – Merkfähigkeit,

                    Leselernprozess

 

Die Arbeitsgruppe Unterstützte Kommunikation der Schule  

Ausgangslage

 

Die Arbeitsgruppe erweitert sich. Außer mehreren KollegInnen aus dem pädagogischen Personal engagieren sich zunehmend auch Assistenzkräfte in der Arbeitsgruppe.

Die Arbeit an den festgelegten Zielen wird fortgesetzt. Es werden neue Aufgaben formuliert.

Ziele

  • Akkreditierung der Arbeitsgruppe

  • Fortsetzung des stufeninternen UK-Kursangebotes und Gründung eines stufenübergreifenden UK-Kurses für Schüler mit umfassenden Behinderungen

  • Weitere Vernetzung mit anderen Schulen und Institutionen

  • Erweiterung und Pflege von technischen Kommunikationshilfen (Talker, adaptiertes Spielzeug)

  • Herstellung verschiedener Unterrichtsmaterialien für den UK-Bereich, die von KollegInnen ausgeliehen werden können.

  • Fortbildungsschwerpunkte der Arbeitsgruppe

Diagnostik in der Unterstützten Kommunikation

Taktiles Gebärden

Unterstützte Kommunikation für Schüler mit umfassender Behinderung.

  • Fortbildungsangebote für das gesamte Kollegium

 

Organisation und Durchführung einer schulinternen Pädagogischen Konferenz und einer   

       Fortbildungsveranstaltung für das Assistenzpersonal

  • Erarbeitung von UK-Standards nach Frau Dr. Rothmayr

Planung und

Umsetzung

  • Seit dem Schuljahr 2008/2009  wird die Arbeitsgruppe jedes Schuljahr akkreditiert.

  • Seit dem Schuljahr 2009/2010 finden in Grund-, Mittel- und Hauptstufe regelmäßig 1- 2 mal wöchentlich klassenübergreifende UK-Kurse statt. In der Werkstufe finden keine Kurse statt, da hier der Unterrichtsschwerpunkt auf der Berufsvorbereitung liegt.

  • Im Mai 2010 wurde ein stufenübergreifender UK-Kurs gegründet, an dem zwei SchülerInnen der Hauptstufe und drei SchülerInnen der Mittelstufe teilnehmen. Der Kurs findet seitdem regelmäßig mit fester pädagogischer Doppelbesetzung und Begleitung durch Integrationshelferinnen einmal wöchentlich statt.

  • Seit dem Schuljahr 2009/2010 nehmen Kolleginnen aus der Arbeitsgruppe am Netzwerk Unterstützte Kommunikation des Main-Kinzig-Kreises teil. Hier wird gemeinsam mit anderen wichtigen Institutionen im Kreis an der Vereinheitlichung von Kommunikationssystemen gearbeitet. Partner im Netzwerk sind: Frühförderstelle Hanau, Integrative Kindertagesstätte Maintal, Frida-Kahlo-Schule, Tagesförderung Steinheim und die Wohnheime Steinheim, Kopernikusstraße und Feuerbachstraße.

  • Die Teilnahme am UK-Netzwerk des AfL wird fortgesetzt.

Evaluation

  • Trotz der vorübergehenden Auflösung der UK- Gruppe konnten mehrere Ziele erreicht werden (vgl. Planung und Umsetzung). Die Gruppe hat sich bewährt. Neue Teilnehmer sind erwünscht.

  • Der Fortbestand einer Kerngruppe ist für das nächste Schuljahr sinnvoll. Als neue Ziele ergeben sich:

Gebärdensprache im Unterricht etablieren

Herstellung verschiedener UK-Materialien für Unterricht und Spielphasen.

Beratung von KollegInnen

  • Bewertung der Ziele am Ende des nächsten Schuljahres.


 

Gemeinsam mit den Abschlussschülerinnen und –schüler der Frida-Kahlo-Schule gestalteten unsere Abschlussschülerinnen und –schüler den mittlerweile traditionellen Elterninformationsabend zum Thema „

 

 

Was kommt nach der Schule?“. Nach einer Präsentation durch die Schülerinnen und Schüler konnten sich die Eltern und interessierte Gäste wieder an den vielfältigen Ständen der Institutionen umfassend informieren und austausc

I