AG Fußball
Die Fußball-AG der Friedrich-Fröbel-Schule blickt auf erfolgreiche Teilnahmen an Hessenmeisterschaften und den Bundeswettbewerben zurück.
Fröbel-Schüler ebnen sich den Weg zur Hessenmeisterschaft im Fußball
Nervenkrieg im Finalspiel
Kürzlich fand in Maintal der Vorrundenentscheid zur Qualifikation der Fußball-Hessenmeisterschaft statt. Die Schulen mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung aus dem Rhein-Main-Gebiet mussten ihr Können zeigen, denn nur zwei Schulen einer Region durften sich für die in Baunatal stattfindende Hessenmeisterschaft qualifizieren.
Den Schülern der Friedrich Fröbel Schule gelang in den drei Spielen der Vorrunde ein grandioser Durchmarsch gegen die Hammerwaldschule Hirzenhain, die Panoramaschule Frankfurt und die Schule am Goldberg aus Heusenstamm mit jeweils 3:0.
Mit diesen sensationellen Voraussetzungen zog die Mannschaft ins Halbfinale ein und traf dort auf die Friedrich-von-Bodelschwingh Schule aus Rodgau. Mit einem 1:0 wurde der Traum vom Finale wahr – der Finalgegner war wie im letzten Jahr die Mannschaft der Frida-Kahlo-Schule aus Bruchköbel. In einem packenden, sehr schnellen und technisch hoch anspruchsvollen Finale gelang es den Schülern der Friedrich-Fröbel-Schule leider nicht, als Sieger des Vorrunden-Wettbewerbs hervorzugehen. Kurz vor Spielende erzielte in diesem Derby die Bruchköbler Mannschaft zwei Tore und qualifizierte sich somit als erster Sieger für die Hessenmeisterschaft. Die Fröbel-Mannschaft zog also als Zweiter aus dem Regionalentscheid ins Endrundenturnier der Hessenmeisterschaft ein und erhoffte sich mit großer Zuversicht und Motivation ein gutes Resultat.
Von den Spielern der Friedrich-Fröbel-Schule sind vor allem Torwart Justin Stengel hervorzuheben, der lediglich im Finalspiel die beiden Gegentore kassierte, als auch der überragend spielende Ahmad Alkhaled, der insgesamt fünf Tore schoss.
Fröbel-Schüler qualifizieren sich für die Hessenmeisterschaft
Die Mannschaft der Friedrich-Fröbel-Schule in Maintal hatte sich zum Ziel gesetzt, unter die ersten beiden Plätze im Vorrundenentscheid der Hessenmeisterschaft der Förderschulen mit Schwerpunkt geistige Entwicklung zu kommen.
Die regionale Vorrunde wurde in Heusenstamm unter sieben Mannschaften ausgetragen.
Zunächst traf die junge Mannschaft auf die Panorama-Schule aus Frankfurt, mit einem klaren 3:0-Sieg für die Maintaler. Auch das folgende Spiel gegen den Gastgeber, die Schule am Goldberg aus Heusenstamm, entschieden die Fröbel-Fußballer mit 1:0 für sich.
Im Halbfinale traf man auf eine schon bekannte Mannschaft aus dem letztjährigen Turnier, die gleichnamige Fröbelschule aus Offenbach. Mit einer grandiosen Abwehr und einem offensiven Spiel aus dem Mittelfeld konnte sich auch hier die Maintaler Mannschaft mit einem 3:0 durchsetzen.
Der Finalgegner aus der anderen Spielgruppe stand kurz danach fest. Das Endspiel war sozusagen fast schon ein Derby, denn man traf erneut auf den langjährigen Rivalen der Frida-Kahlo-Schule aus Bruchköbel. In einem packenden Finale, das bis zur 8ten Minute recht ausgeglichen war und sich durch ein schnelles Spiel auszeichnete, konnte der Gegner sich letztendlich mit 4:1 durchsetzen.
Die Mannschaft der Friedrich-Fröbel-Schule zeichnete sich im gesamten Turnier durch eine faire Spielweise aus. Der Erfolg ist vor allem auf den nervenstarken Torhüter Alexander Wagner zurückzuführen, eine felsenfeste Abwehr sowie eine strategische Spielweise. Zu den erfolgreichsten Torschützen des Turniers zählen Andre Kuhfeld, Ahmad Al Khaled, Justin Stengel und Juned Mahli.
Die Endrunde der Hessenmeisterschaft fand am 29.03.2017 in Bensheim statt. Dort trafen die besten acht Mannschaften aus ganz Hessen aufeinander. Sie hatten das große Ziel vor Augen, mit dem Sieg im Herbst zur Special Olympics und damit zur Deutschen Meisterschaft der Förderschulen mit Schwerpunkt geistige Entwicklung nach Berlin zu fahren.
Auf dem Siegertreppchen in Berlin: Silber für die Fröbel-Fußballer
Die Fußballmannschaft der Friedrich-Fröbel-Schule hatte ein großes Ziel vor Augen für die Teilnahme am Bundeswettbewerb der Schulen bei „Jugend trainiert für Paralympics“ vom 22.09. bis 26.09.2013 in Berlin: Die Spieler wollten beim feierlichen Abschluss in der Max-Schmeling-Halle auf dem Siegertreppchen stehen. Sie haben es geschafft! Nur die starke Mannschaft aus Attendorn in Nordrhein-Westfalen konnte sie schlagen. Schon 2012 hatten die Fröbel-Fußballer am Turnier teilgenommen und einen guten Platz im Mittelfeld erreicht.
Der Teilnahme am vorolympischen Wettbewerb war der Sieg bei den hessischen Meisterschaften der Förderschulen im Schwerpunkt geistige Entwicklung im Juni 2013 vorangegangen. Hier schon hatte die Mannschaft eine hervorragende Leistung mit starken und hoch motivierten Spielern gezeigt.
Die Meisterschaft führte nun nach Berlin. Die Fußballmeister der Förderschulen aus 15 Bundesländern trafen hier aufeinander. Bei den Klassifizierungsspielen am ersten Tag stand die Mannschaft zum Abschluss auf dem 4. Platz. Nach Austragung der Gruppenspiele war die Teilnahme im Viertelfinale erreicht.
Ein souveräner 2:0 Sieg der Friedrich-Fröbel-Schule gegen die Biederbergschule Neunkirchen aus dem Saarland sorgte für den Einzug ins wohl verdiente Halbfinale.
Mit einem sicheren 1:0 endete das Spiel gegen die Raboisenschule Elmshorn aus Schleswig-Holstein. Damit stand die Mannschaft im Finale! Nicht viel hätte gefehlt und das 1:0 der gegnerischen Mannschaft der St.Laurentius-Schule Attendorn aus Nordrhein-Westfalen hätte zunächst ausgeglichen werden können. Die Spieler gaben alles. Doch es sollte nicht sein. Die erste Enttäuschung über das verlorene Endspiel schlug schnell um in Stolz und Freude über die sehr gute Platzierung des Vize-Gewinners.
Trainer Okan Altinok, Coach Tanja Christ und die weiteren Betreuer Alexandra Uhrig und Faik Satilmis waren mehr als zufrieden mit dem Mannschaftsgeist, dem letztlich fairen Spiel und den Einzelleistungen der Spieler. Ertugrul Sahin erzielte sechs Treffer, Ersatzspieler Baris Kirmizitas schoss alleine fünf Tore und kam damit groß raus, Andre de Carvalho gingen zwei Schüsse ins Tor, Ugur Günel und Marcel Traxel hatten Glück mit je einem Treffer. Doch auch ohne die anderen Teamspieler Zohaib Ramzan, David Goman, Muzaffer Bozyel wäre das Turnier weniger erfolgreich verlaufen. Torhüter Alex Kuhfeld sorgte mit großartigen Leistungen dafür, dass es in den Finalspielen nur zu einem Gegentor kam.
Ein besonderer Reiz am gesamten Turnier war natürlich, dass die Jugendlichen Berlin kennen lernen oder Neues entdecken konnten. Die Landesvertretung Hessen gab am Ankunftsabend einen Empfang für alle olympischen Schulteilnehmer der Disziplinen im Herbstfinale „Jugend trainiert für Olympia“ mit altersgemäßem Dinner. Der Besuch des Holocaust-Mahnmals und des Brandenburger Tors bei Nacht waren selbstverständliche wie gewünschte Pflicht. Stadtrundfahrt mit dem Bus, Besuch des Hard Rock Cafes Berlin und ein Besuch des Berlin Dungeon standen weiterhin auf dem selbst gewählten Programm.
Gänsehautgefühl kam bei der großen Abschlussveranstaltung auf, bei der 4500 Jugendliche aus ganz Deutschland ihre Leistungen und sich selbst feiern konnten. Prominenz aus Sport, Politik und Wirtschaft war erschienen, um die Siegerinnen und Sieger und alle Sportler des Herbstfinales zu ehren. Mit einem Showprogramm wurde den Jugendlichen einige Besonderheiten und viel Spaß geboten, darunter der Krückentanz von Dergin Tokmak, einem Entertainer mit körperlichen Behinderungen.
Besonders schön war, dass die Spieler der Friedrich-Fröbel-Schule an eine Mannschaftsfreundschaft aus dem vergangenen Jahr anknüpfen konnten und sich mit einem Konkurrenten, der Mannschaft aus Thüringen, angefreundet haben.
Text: Elisabeth Görgen
Dieter Müller trainiert mit Fröbel-Schülern
Ein besonderes Training erlebte die Schulmannschaft der Friedrich-Fröbel-Schule in Maintal-Dörnigheim. Dieter Müller, ehemaliger Fußballspieler, Nationalspieler und langjähriger Präsident des Kickers Offenbach trainierte die jungen Spieler in der Maintalhalle.
Die erste Mannschaft der Friedrich-Fröbel-Schule hat mittlerweile einen gewissen Bekanntheitsgrad. Sie wurde zum wiederholten Mal Hessenmeister im Turnier der Schulen im Förderschwerpunkt geistige Entwicklung. So haben die Fußballer die Qualifikation zum Bundesfußballwettbewerb im Zeichen von „Jugend trainiert für Paralympics“ in Berlin erreicht.
Dieter Müller gab den Spielern einige spielerische und technische Tipps mit auf den Weg. Im praktischen Training ging es um den „Ballstopper“, „Übersteiger“, „Ballschuss im Sprint“, und natürlich den „Torschuss“. Müller verstand es, die Jugendlichen zu motivieren und bei der Stange zu halten.
Dieter Müller interessierte sich nicht nur für die fußballerischen Leistungen der Spieler, sondern wollte wissen, mit welchen Voraussetzungen Schülerinnen und Schüler an der Friedrich-Fröbel-Schule lernen, welche Förderung sie erhalten und wie der Unterricht gestaltet wird.
Friedrich-Fröbel-Schule aus Maintal holt zum 7. Mal den Hessenmeistertitel im Fußball
Am 16.05.2012 fand die Fußball-Hessenmeisterschaft der Schulen mit Förderschwerpunkt geistige Entwicklung in Wehretal-Reichensachsen statt. Zehn Mannschaften hatten sich in den Vorrundenturnieren für die Meisterschaft qualifiziert, darunter auch die Friedrich-Fröbel-Schule aus Maintal, die am Mittwoch früh morgens nach Nordhessen reiste. Das Turnier wurde von der Paul-Moor-Schule Wehretal-Reichensachsen organisiert und bot allen Spielern und Fans ein tolles Sport- und Rahmenprogramm.
In der Vorrunde setzten sich die Maintaler souverän mit Siegen gegen Rüsselsheim (3:0), Alsfeld (2:0), Kassel (1:0) und den Topfavorit und Titelverteidiger Bruchköbel (5:0) durch. Im Halbfinale traf man dann auf die Namensvettern aus Wetzlar. Auch hier behielten die Spieler aus Maintal mit 5:0 klar die Oberhand. Im Finale traf die Friedrich-Fröbel-Mannschaft auf die Heimspieler aus Wehretal. Durch eine starke Mannschaftsleistung und den souveränen Rückhalt im Tor, Alexander Kuhfeld, konnte der Titel gewonnen werden.
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